Querfrontlerin stört Veranstaltung

Auf einer Veranstaltung in der Nordstadt zur Lage von AntifaschistInnen in der Ukraine gelingt es der Querfront-Aktivistin Jaroslawa Puschyk sich kurzzeitig als Übersetzerin zu betätigen. Pushyk kommt aus der Ukraine und bezeichnet sich selbst aber als „russische Kommunistin“. In der Vergangenheit trat sie u.a. bei einer Veranstaltung des Querfrontprojekts Compact von Jürgen Elsässer auf und nahm am Naziaufmarsch in Bad Nenndorf teil, wo sie auch einen Redebeitrag hielt.
Nach wenigen Augenblicken wird sie von BesucherInnen erkannt und durch die VeranstalterInnen von der Veranstaltung ausgeschlossen.

1 Kommentar zu „Querfrontlerin stört Veranstaltung“

  1. Stoppt die Rechten » Offenhausen (OÖ): Nazitreff mit Beiwohnung sagt:

    […] Mit der Einladung von Referenten der Fascho-Partei Jobbik aus Ungarn, aber vor allem der Neonazi-Truppe „Goldene Morgenröte“ aus Griechenland hat die AfP vielleicht eine Spur zu deutlich gemacht, wo sie sich politisch verortet. Die braunen Mord- und Radaubrüder von der „Goldenen Morgenröte“ als „hochgebildete, anständige Leute“ verkaufen, das ist auch dann unmöglich, wenn sie im Anzug daherkommen würden. Waren es in den vergangenen Jahren zumeist die Kontakte zu den deutschen Neonazis, die durch( eher öffentlich unbekannte) Referenten und Teilnehmer betont wurden, so ist es diesmal der internationale Anspruch und auch die klare prorussische Achse, die durch den Auftritt der national-patriotischen Kommunistin (was durchaus mit Nationalsozialistin übersetzt werden kann) Jaroslawa Puschyk aus Donezk unterstrichen wird. Puschyk, die zuletzt auch in Deutschland unterwegs war und beim Neonazi-Aufmarsch in Bad Nenndorf einen Redebeitrag hielt, wird in der Einladung der AfP damit zitiert, dass sie mit der von Moskau anerkannten Bewegung „Russischer Nationaler Befreiungskampf“ gegen die „transatlantische feindliche Übernahme in der Ukraine“ auftrete. […]